heute habe ich erneut nahezu einen ganzen tag damit zugebracht zu erfahren, was ich doch schon lange weiß: dass 80 - 90% der Entscheidungen (vielleicht auch noch mehr) auf der Grundlage von Emotionen getroffen werden.
Nichts ist letztlich so unwichtig wie sachlich-richtige aufbereitung, inhaltliche argumentation oder ähnlicher blödsinn. Wirklich wichtig sind befindlichkeiten, beleidigt sein, machtspielchen, eifersucht, neid. das sind die dinge, die über millionen entscheiden, der rest ist doch für kinder!
insofern hat schopenhauer natürlich recht, wenn er den einzigen menschlichen antrieb zum handeln aus dessen mitleid ableitet. zu erleben am praktischen beispiel: erst nachdem ein kollege aufgibt und feststellt, dass auf grundlage des derzeitigen planungsstands eine (seine) komplette mannschaft überflüssig ist, regt sich das mitleid mehrerer anderer und sind sie bereit 'zu teilen' und teile des budgets an ihn abzutreten.
funktioniert natürlich auch in der anderen richtung: ein anderer kollege geht zum angriff über, das problem ist ähnlich, aber da er nicht aufgibt, wird er bekämpft. nur am boden liegende werden verschont. grundlagen der ethik. warum nur denken wir so selten darüber nach?
was hilft mir das für das ergebnis heute? nun erstens kann ich es anders bewerten.- eben auch nicht sachlich. zweitens kann und werde ich mir das doch zu nutze machen, oder was meint ihr?
wie? we'll see
CU
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen