Mittwoch, 11. August 2010

wissen ist macht I nichts wissen macht nichts

sind wir nicht alle ein bischen bluna?

dieser wirklich tiefgehende spruch im titel war die wesentliche erkenntnis einer rund zweistündigen veranstaltung heute. - natürlich war das nur meine erkenntnis.
die anderen teilnehmer haben bestimmt mehr für sich mitgenommen, - ich nicht.

ist an sich ja auch nicht schlimm, wenn man nicht öfters solche erlebnisse hätte und das gefühl das ein nicht unwesentlicher teil der eigenen lebenszeit am ende in treffen und sitzungen verbleibt, bei denen man spätestens im nachinein feststellt, dass man besser gar nicht hingegangen wäre.

warum geht man dann eigentlich nicht, wenn man das gefühl hat, 'das kostet mich nicht nur zeit, sondern auch noch meine nerven'? höflichkeit? unentschlossenheit?....

keine ahnung, ich gelobe besserung!!

so long

Donnerstag, 27. Mai 2010

musik ist kunst ist musik

da bin ich wieder!

nun, für mich ist schon sehr lange klar, dass (insbesondere abstrakte/gegenstandslose) kunst sehr viel mit musik gemeinsam hat.
infolgedessen bin ich doch immer wieder sehr überrascht, mit welcher selbstverständlichkeit wir/man hinnimmt/akzeptiert, dass musik und somit eigentlich eine aneinanderreihung von tönen (also letztlich auch nur eine abstraktion oder etwas komplett ohne gegenstandsbezug allein auf sich gestelltes) uns ohne weiteres zutun anspricht oder sogar mitreisst und wie wenig überraschung damit verbunden ist, - selbst bei menschen, die sich eher nicht näher mit kunst oder musik auseinandersetzen - . andererseits wie wenig verständnis zum teil dafür existiert abstrakt oder gar gegenstandslos als bildender künstler zu arbeiten, wie gross dagegen das verlangen nach gegenständen und/oder gegenstandsbezügen in der bildenden kunst doch bei einem größeren teil der bevölkerung ist.
woran liegt das? sind die sinne unterschiedlich ausgeprägt? funktionieren die augen anders als die ohren? empfinden, fühlen wir musik anders, intensiver als bilder oder skulpturen?
warum? - oder ist das anerzogen? sind wir nur weiter in der musik und steht die große zeit der bildenden kunst, bzw. gegenstanslosen bildenden kunst uns noch bevor?

keine ahnung!, aber ich bin dafür!

so long

Donnerstag, 13. Mai 2010

Ich fasse es nicht

Halöle,

auf der titelseite der tageszeitung sprang es mich heute an. was? nun, nichts mit vatertag oder so.
nein, 'ohrfeige für den gesetzgeber' heißt es da. es geht darum, dass man in nrw und anderen teilen unseres landes offensichtlich nicht resolzialisierungsfähige schwerverbrecher (und wie kriegt man das überhaupt hin, bei unserem, im vergleich zu anderen ländern doch sehr humanen strafvollzug?) unbegrenzt in sicherungsverwahrung halten kann.
wir erinnern uns, lebenslänglich war das, wo man bei sehr guter führung auch schon mal nach 6 - 8 jahren wieder draussen ist. - spätestens aber eben nach 15. es sei denn, - ja es sei denn es wurde eine darüber hinausgehende sicherungsverwahrung angeordnet. 1998 hat der gesetzgeber die bis dahin geltende grenze von bis zu 10 jahren aufgehoben und eine unbegrenzte sicherungsverwahrung ermöglicht.

gegen diese praxis hat nun ein schwerverbrecher geklagt (vermutlich hat er die haftzeit genutzt und jura studiert, kann ja nichts schaden.....), - und Recht bekommen! vom europäischen gerichtshof für menschenrechte.
ich kann es mir so richtig vorstellen, wie die typen in roten oder schwarzen roben in einer abgehobenen und weltfremden diskussion zu diesem ergebnis gekommen sind. sie sind so weit weg vom leben, dass sie sich nicht mehr mit dem zusammenleben von menschen, sondern der deutung von buchstaben auf papier beschäftigen.

interessant wäre es zu wissen, wie die verantwortlichen reagieren würden, wenn man ihnen in ein paar jahren die straftaten nach entlassung der jetzt vermutlich ca. 100 schwerstverbrecher oder noch besser die geschichte der opfer unter die nase hält. werden sie sich fehler eingestehen? konsequenzen ziehen (also zurücktreten oder kündigen oder gar ihrem eigenen leben ein ende setzen?
nein, ich bin sicher, sie werden völlig selbstverständlich keine verantwortung bei sich sehen, sondern im system oder bei schludrigkeiten des gesetzgebers. - weil man hat ja nur das entschieden, was sowieso schwarz auf weiß niedergeschrieben steht.

wenn das allerdings die aufgabe unserer gerichte, nein besser unserer richter ist, dann bin ich dafür den ganzen kram nach indien out zu sourcen! warum? , nun, wenn es nur darum geht geschriebenes gesetz anzuwenden, dann ist das m.E. eine sehr einfache tätigkeit, die wir von weniger gut ausgebildeten und damit günstigeren arbeitskräften erledigen lassen sollten. - und steuergelder spart es zudem!
,
spass beiseite: gesetze sind schriften auf papier. schrift auf papier ist die verschlüsselte, abstrahierte form von gedanken festgehalten auf einem speichermedium und bereitgestellt für einen empfänger, der,, im besitz des selben schlüssels diese nachricht/gedanken wieder entschlüsselt und für seinen geist verfügbar macht.
das heißt, jede form von schrift oder sprache liegt immer eine abstraktion zu grunde, die ihre tücken hat und mit der realität unserer gedankenwelt nur begrenzt zu tun hat. deshalb können wir dinge für die wir zwar begriffe haben, trotzdem nicht erklären: liebe, unendlich, glück......

das aber vergessen wir häufig, obschon es so unendlich wichtig ist. in unserem rechtsverständnis sollte also immer - auch weiterhin der eigentliche sinn hinter den gesetzen im bewusstsein bleiben und groben unsinn verhindern helfen.

ciao

Dienstag, 11. Mai 2010

yassas

yassas! oder wie heißt 'prost' nochmal auf griechisch?

nun wissen wir endlich, was wir schon jahrelang vermutet haben: der grieche (an sich) lebt ja nur von Oliven und tourismus. - also kein wunder!
dass das bislang irgendwie gar kein so schlechtes geschäft zu sein schien, dass sich die leute, die das jetzt für ein unzureichendes geschäftsmodell halten, stets ausgebeutet fühlten, dass sie trotzdem natürlich in griechenland urlaub machten (und sich da übrigens ansonsten pudelwohl gefühlt haben), ist vergessen.

statt dessen: wir sind wieder mal die deppen europas, die zahlkaiser (zumindest lt. bild) . und natürlich konnte man das alles längst absehen, weil die griechen haben ja schon beim eintritt in die eu gelogen, um nicht zu sagen beschissen und man hat es ja schon damals gewusst.

in der tat ist wohl in der vergangenheit einiges schief gelaufen im staate griechenland und wenn man von 16 monatsgehältern hört, von rentenansprüchen nach kurzer zeit erworben und in schwindelerregender höhe, gewinnt man den eindruck, dass griechenland es sich und damit seinen bürgern wider besseres wissen richtig gut gehen ließ.

natürlich müsste man auch fragen, warum eine komplette ländergemeinschaft da nicht früher eingegriffen hat, bzw. die stabilitätskriterien nicht gegriffen haben. vielleicht weil alle mehr oder weniger daran vorbei jongliert haben? - in unterschiedlichem ausmaß, aber immerhin?

jedenfalls muss sich jeder hier im lande fragen, ob er (anstelle der griechischen bürger) beschwerde gegen den staat geführt hätte, wenn dieser ihn so positiv versorgt hätte. können, wollen wir also ernsthaft dem griechischen volk daraus einen vorwurf machen?

yassas also, runter damit und hoffentlich demnächst nicht auch salute oder sonstige trinksprüche...

Montag, 3. Mai 2010

art is important

Hallo ihr freunde der kunst und philosophie,

warum also ist kunst wichtig?

ist kunst nicht letztlich die einzige (legitimierte?) instanz, die unser dasein hinterfragt?
ist andererseits nicht dies die einzige ernst zu nehmende daseinsberechtigung für kunst?

sind nicht alle sonstigen, ästethischen, politischen, pseudosurrealistischen oder futuristischen letztlich irrelevant und im grunde belanglos?
gerade vor dem hintergrund einer zunehmend technisierten Umwelt und immer ´mehr 'entschlüsselten' naturgeheimnissen, bzw. -gesetzen sowie nicht mehr vorhandener zeit für gedanken, ist ein geistiges gegengewicht so dringend erforderlich und wichtig.

Kunst liefert allen, die sich ernsthaft damit auseinandersetzen einen echten mehrwert, einen sinnvollen lebensinhalt. - deshalb und nur deshalb ist sie wichtig
für den künstler natürlich bedeutet sie freiheit, schöpferische freiheit, eine ausdrucksmöglichkeit, die durch nichts anderes zu erreichen ist und somit die suche nach der einzig gültigen, der optimalen, der einen, stimmigen Komposition.

zudem ist kunst der spielerische aber nichts destoweniger relevante Ausdruck des dazwischen, dessen, was nicht in worten auszudrücken ist. Deshalb haben sich wohl auch alle philosophen so schwer getan mit treffenden worten, - weil es für das was zu beschreiben ist keine entsprechung in worten gibt.

sind künstler dann die besseren philosophen? - bestimmt ;-)

ich denke, wir sollten vom allgemeinen zum konkreten kommen, zu meiner konkreten ARbeit also und deren relevanz. - Aber nicht mehr heuteeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeee............................................

cu2morrow






Sonntag, 2. Mai 2010

security, safetyness and rage

Hello folks,

ich weiß ja nicht, wie ihr es seht, aber wenn mir etwas wirklich auf den keks geht, dann ganz sicher, dass sich aus reiner fürsorge unterschiedlichste beschützer auf unterschiedlichen portalen unterschiedliche regeln für passwörter einfallen lassen!!! unfassbar!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

jedesmal wenn ich nicht grad tags zuvor dort angemeldet war und es zufällig noch im kopf habe, und das kann so sein muss aber nicht (selbst wenn ich erst ein paar stunden vorher dort angemeldet war), überlege ich: wie war es doch gleich?? was habe ich hier verwendet???

selbstverständlich stehen die regeln für dieses portal nirgends. wahrscheinlich dort, wo man das passwort ändern kann. um dahin zu kommen, muss man allerdings zunächst das alte eingeben, womit wir soweit wären wie vorher.
Zu allem überfluss habe ich noch mehrere e-mail-adressen, so dass grundsätzlich auch der benutzername falsch sein könnte... oder war das hier anders und es ging gar nicht mit der e-mail-adresse als benutzername?????????????????????????

Irgendwann schaffe ich es mir an meinen account eine e-mail senden zu lassen und schon wenige stunden nach dem versuchten start kann ich mich wieder einloggen.

ansonsten hatte ich heute einen schönen tag mit einer 'schicht' in meinem atelier, einem guten buch, einer menge wirklich neuer ideen für meine kunst, einem kurzbesuch in der stadt, leckerem kaffee und einem herrlichen fisch zum abendessen, den meine muse ganz offensichtlich mit viel liebe zubereitet hat.
apropos kurzbesuch in der stadt: ist euch auch schon aufgefallen, wie schlecht es doch der bevölkerung so im allgemeinen geht? vor allem seit der wirtschaftskrise?

nein??, dann müsst ihr nochmal genauer hinsehen. heute war dazu mal wieder eine gute gelegenheit: verkaufsoffen in mülheim!
sagt jetzt nichts! ich finde es extrem bedauerlich, wie schlecht es dem allgemeinen leut geht. es reicht nicht mehr, um nur in der woche einzukaufen. nein, wenn verkaufsoffener sonntag ist, muss man dahin. - auch wenn die stadt sonst menschenleer ist, weil es eigentlich keinen gescheiten geschäfte mehr in der innenstadt gibt: wenn verkaufsoffen, dann hin! natürlich sind die prallgefüllten tüten, die man mit sich rumschleppt nur ein fake, weil wie fühlt man sich, wenn man hier rumläuft und kann sich an keiner tasche festhalten? also wird gekauft, egal was, hauptsache im angebot! und obendrauf oder auch für diejenigen, die sonst gar nichts finden: essen. - würstchen, pommes, kuchen........alles, was das herz begehrt. natürlich isst man nur aus frust, weil es einem so schlecht geht.

ich habe es mir genau angesehen: viele müssen einen gewaltigen frust haben und kommen deshalb wahrscheinlich täglich.......

cu

next time i'll write something about my art and maybe art as a whole!

Samstag, 17. April 2010

freude und leid/erfolg und niederlage

hallo da draussen,

der tag heute war einer von den tagen, die so alles zu bieten hatten. nun will ich nicht missverstanden werden, denn im großen u. ganzen war es ein sehr guter tag, - aber .... tja dazu später etwas mehr.

es beginnt wie immer am anfang: es ist samstag, das heißt ausgiebiges, gutes frühstück.

danach heute noch etwas arbeit, dann fahrt nach köln. wir treffen ein befreundetes paar in meiner kölner galerie. neben sehr guten, angenehmen gesprächen, konnten wir auch noch etwas verkaufen.
nach der rückkehr aus köln ein wunderschöner spaziergang in der nachmittagssonne an der ruhr. ein wunderschöner tag also. dann noch ein sehr gutes abendessen. alles prima also! was kann da noch passieren?

nun, ich hatte heute morgen ein problem mit meiner db-ec-karte: kein geld am automaten. fehlermeldung: karte nicht zugelassen oder ähnlich krytisch. so weit so gut, kann ja mal passieren.
also dachte ich, es wird doch eine möglichkeit geben, via online banking eine neue karte zu bestellen. schließlich kann das ja immer mal passieren, defekter magnetstreifen u. so. also gehe ich online, logge mich ein und versuche mein glück.

1. kein menüpunkt zu meinem thema, also keine direkte möglichkeit.
2. ich entschließe mich den menüpunkt nachricht an die bank zu nutzen. nach 5 minuten nachrichteneingabe, verlangt das system: bitte geben sie nur gültige zeichen ein. nach 5 minuten weiterer suche, entdecke ich ein ausrufezeichen, das offensichtl. das problem auslöst.
3. dann erneute fehlermeldung: bitte geben sie folgende tan ein... leider ohne mir die nummer der tan anzugeben.
nun habe ich bereits rote flecken am hals u. bin nahe am explodieren. wieso in drei teufels namen muss ich zum versenden einer mail überhaupt eine tan eingeben????
4. egal denke ich und versuche es mal mit tan verwalten. dort wird mir als einziger menüpunkt mobiletan aktivieren angeboten. nun denn denke ich, vielleicht kann ich ja darüber eine tan gesendet bekommen, die ich dann eingeben kann.
wir erinnern uns: eigentlich wollte ich nur der bank mitteilen, dass ich eine neue ec-karte möchte.
nach eingabe aller erforderlichen daten (mobilnummer etc.) passiert was???

ihr habt es erraten: ich werde zur eingabe einer tan aufgefordert,..... natürlich wieder ohne nummer.
5. ich erinnere mich, dass auf der karte eine hotline-nr. angegeben ist, also rufe ich an. - um es abzukürzen: nach ca. 10 weiteren minuten bis ich ei nen leibhaftigen menschen an der leitung habe, werde ioch zur weiteren bearbeitung nach meiner pin gefragt.
- nein, natürlich nicht die online-banking pin, sondern meine telefon-banking pin!!!!!!!!!
nun, ich wusste nicht, dass ich soetwas habe, geschweige denn, dass ich das parat habe.

mittlerweile ist es fast 10 pm. - ich gebe auf!

ich beschliesse meine kontoverbindung bei der db zu kündigen. - aber daraus wird wohl nichts: DAFÜR BRAUCHT MAN PIN u. TAN!!!!!