Donnerstag, 27. Mai 2010

musik ist kunst ist musik

da bin ich wieder!

nun, für mich ist schon sehr lange klar, dass (insbesondere abstrakte/gegenstandslose) kunst sehr viel mit musik gemeinsam hat.
infolgedessen bin ich doch immer wieder sehr überrascht, mit welcher selbstverständlichkeit wir/man hinnimmt/akzeptiert, dass musik und somit eigentlich eine aneinanderreihung von tönen (also letztlich auch nur eine abstraktion oder etwas komplett ohne gegenstandsbezug allein auf sich gestelltes) uns ohne weiteres zutun anspricht oder sogar mitreisst und wie wenig überraschung damit verbunden ist, - selbst bei menschen, die sich eher nicht näher mit kunst oder musik auseinandersetzen - . andererseits wie wenig verständnis zum teil dafür existiert abstrakt oder gar gegenstandslos als bildender künstler zu arbeiten, wie gross dagegen das verlangen nach gegenständen und/oder gegenstandsbezügen in der bildenden kunst doch bei einem größeren teil der bevölkerung ist.
woran liegt das? sind die sinne unterschiedlich ausgeprägt? funktionieren die augen anders als die ohren? empfinden, fühlen wir musik anders, intensiver als bilder oder skulpturen?
warum? - oder ist das anerzogen? sind wir nur weiter in der musik und steht die große zeit der bildenden kunst, bzw. gegenstanslosen bildenden kunst uns noch bevor?

keine ahnung!, aber ich bin dafür!

so long

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